Obstbaumberatung in Café-Atmosphäre

ak-obstwiesen

VERANSTALTUNGSHINWEIS
Obstbaumberatung in Café-Atmosphäre
Samstag, 12.11.2016, 14.00 – 15.30 Uhr
Haus Müngsten

 

detlefDer Arbeitskreis “Obstwiesen Bergisches Städtedreieck” bietet am 12. November im
Haus Müngsten (Müngstener Brückenweg 71) – an der Stadtgrenze zwischen Solingen und Remscheid – wieder eine kostenlose Obstbaumberatungsstunde an. Referent
ist Obstwiesenpraktiker Detlef Regulski. Schwerpunktthemen werden die Herbstpflanzung, die geeignete Sortenwahl, Lagerung des Obstes etc. sein. Es wird auch auf individuelle Fragestellungen eingegangen.

P1100410Finanziert wird die Beratung durch die Untere Landschaftsbehörde der Stadt Remscheid.
Anmeldung erforderlich bis zum 10.11.2016. Kontakt: Biologische Station Mittlere
Wupper, Tel.: 0212-2542730 oder info@bsmw.de.

 

 

 

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Ein dickes fettes herzliches Dankeschön! … und eine Fortsetzung 2017?

Immer noch ist es so, dass für uns Wuppertaler Verbraucher ein neuseeländischer Apfel oft leichter erreichbar ist als ein bergischer. Deshalb bemüht sich WuppApfel, in kleinen, langsamen, beharrlichen Schritten wieder Verbindungen herzustellen zwischen den Menschen in der Stadt und unserem Obst, das ohnehin die Konkurrenz um Längen schlägt, wenn man mal die Rechnung so aufmacht:

Geschmacksvielfalt + Gesundheitswert + Naturschutz + Landschaftsbild = Apfelwert

Eine dieser Schnittstellen ist der WuppApfel-Streuobsttag, der dank der freundlichen Einladung durch den Leiter des Botanischen Gartens, Herrn Frank Telöken, sowie vielen weiteren Unterstützern,am Samstag, dem 8. Oktober zum vierten Mal in Folge auf dem Elisenplatz vorm Botanischen Garten stattfand.

WuppApfel Streuobsttag 2016 1

Das Laientrio ‘Dämmerstündchen’ unterstrich mit Volksliedern wie ‘Spannenlanger Hansel’ und ‘Bunt sind schon die Wälder’ die Herbst- und Erntestimmung. Das ebenfalls vorgetragene Lied ‘ Kein schöner Land in dieser Zeit’ hat – wie kaum jemand weiß – tatsächlich einen Bezug zum bergischen Obst. Das Lied geht auf den bergischen Volksliedforscher Anton Wilhelm von Zuccalmaglio zurück.  Nach dessen Bruder, dem Justizrat Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio ist die Apfelsorte ‘Zuccalmaglios Renette’ benannt. Und diese interessant säuerliche Sorte konnte man beim WuppApfel Streuobsttag kosten und kaufen.

wapfel4487Rolf Meyer vom Bergischen Streuobstwiesenverein verteilt Apfelschnitze.

wapfel4500Am Stand des Bergischen Streuobstwiesenvereins wurden von Besuchern mitgebrachte Früchte bestimmt, und sogar eine kleine, aber feine Sortenausstellung hatte Pomologe Hartmut Brückner mitgebracht.

wapfel4503Erfahrungsgemäß kommen zum WuppApfel-Streuobsttag überdurchschnittlich interessierte Besucher. Das heißt, es wird bei weitem nicht nur gekostet und gekauft. Vielmehr wird auch einiges an Fragen und Wünschen mitgebracht. Welche Sorten eignen sich für Allergiker? Welcher Baum eignet sich für meinen Garten? Wie pflege ich meinen Baum? Wo bekomme ich das Pflanzgut? … Da wurde am Infostand des ‘Arbeitskreis Obstwiesen im Bergischen Städtedreieck’ gerne geantwortet.

Fürs Ermöglichen, Mitmachen und Unterstützen bedankt sich WuppApfel hiermit sehr herzlich bei(m)

  • Team des Botanischen Gartens (von der Leitung bis zu den Wachleuten haben wir wieder tatkräftige Unterstützung erfahren)
  • Arbeitskreis Obstwiesen Bergisches Städtedreieck (von dem ursprünglich die Idee zur Veranstaltung kam und der jedes Jahr mit Rat und Tat dabei ist)
  • Bergischen Streuobstwiesenverein, der mit Hartmut Brückner, Rolf Meyer und Michael Müller, vielen leckeren Äpfeln, Nüssen, Sortenausstellung und Sortenbestimmungsangebot vor Ort war
  • Timo Tückmantel und anderen Obstwiesenbetreibern aus Solingen und Wuppertal für heimisches Obst
  • Cornelia Krieger und Matthias Naumann von der Bergischen Gartenarche für Unterstützung bei Aufbau, Verkauf und Ernte
  • Michael Felstau vom Verein ‘Wuppertals Grüne Anlagen’ für tatkräftige Mithilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • Laientrio ‘Dämmerstündchen’ für einen buchstäblich stimmigen Beitrag zur Heimatkultur
  • Gewerbeamt der Stadt Wuppertal für unbürokratische Unterstützung und gute Wünsche für unsere Ziele
  • den lokalen Medien (Lokalredaktion der WZ, Wuppertaler Rundschau) fürs ausführliche Berichten und Publizieren des Veranstaltungstermins. Viele unserer Besucher haben dadurch den Weg zum Streuobsttag gefunden.
  • den wie immer sehr aufgeschlossenen und ermutigenden Besuchern

Eine Fortsetzung im nächsten Jahr?

Bereits jetzt liegt WuppApfel eine Einladung des Botanischen Gartens für den Erntedanksonntag 2017 vor. Das wäre Sonntag, der 1. Oktober. Nun hängt alles davon ab, dass sich wieder genug Partner zusammenfinden, die mit Rat und Tat, guten Ideen und Kontakten einen Tag gestalten, bei dem Wuppertaler Menschen und Obst aus dem Umland zusammen finden. Sind Sie dabei?

Fotos: Michael Felstau

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WuppApfel-Saison 2016 – Auf geht’s!

Foto: Pixabay / AmericanTrails

Foto: Pixabay / AmericanTrails

Waren Sie in den vergangenen Jahren schon mal beim WuppApfel-Streuobsttag oben auf der Hardt vorm Botanischen Garten? Haben Sie die freudige Stimmung genossen, Äpfel und Birnen gerochen und gekostet? Sich an regen Gesprächen beteiligt und mit Wehmut den ziehenden Kranichen hinterhergeschaut? All das und noch mehr soll es auch in diesem Jahr wieder geben, am Samstag, dem 8. Oktober von 11:00 – 17:00 Uhr, wie gehabt, auf dem Elisenplatz vor der Villa Eller, Wuppertal, Elisenhöhe.

Was ist das Besondere an unseren alten heimischen Streuobstsorten? Sie sind mehr bio als Bioware, denn sie kommen mit keinerlei ‘Pflanzengiftmitteln’ in Kontakt. Sie schützen die heimische Natur und das Landschaftsbild. Streuobstwiesen sind nicht nur schön anzusehen sondern sie gelten auch als der artenreichste Biotoptyp in Mitteleuropa. Sie bieten mit Abstand mehr Geschmacksvielfalt als Supermarktware, sind gelegentlich spezifischer für bestimmte Verwendungswünsche wie Apfelmus, Kuchen oder längere Lagerung geeignet, enthalten nicht selten mehr Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, und es gibt Sorten, die sogar von Apfelallergikern vertragen werden.

Mit dabei sind diesmal:

  • der Arbeitskreis Obstwiesen im Bergischen Städtedreieck mit Infostand
  • Der Bergische Streuobstwiesenverein mit Sortenbestimmungsangebot
  • Sortenverkostung (WuppApfel)
  • Streuobstverkauf (WuppApfel)
  • Thematisch passende Volkslieder, live dargeboten von einer kleinen Musikantentruppe
  • hoffenlich wieder viele gut gelaunte Streuobstfreunde, Streuobstentdecker und Mitmacher
  • wer sich darüber hinaus anschließt  – noch ist Gelegenheit zum spontanen Einsteigen!

Ermöglicht wird die Veranstaltung durch die wohlwollende Einladung und Unterstützung des Leiters des Botanischen Gartens, Herrn Telöken. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle ganz herzlich!

Aber jetzt gilt es erst einmal die Ärmel hochzukrempeln. Es werden benötigt

  • mithelfende Herzen, Köpfe und Hände
  • Werbung (sagen Sie den Termin weiter, veröffentlichen Sie ihn auf ihrer Facebook-Seite, ihrem Blog oder wie auch immer)
  • Streuobst in möglichst guter Qualität, auch kleine Mengen (Obstwiesen- und Obstbaumbesitzer bitte melden, 0176/98183601)
  • Unterstützung bei Ernte, Transport und Lagerung
  • stundenweise Unterstützung am Probier- und Verkaufsstand
  • alles, was hilft, den WuppApfel-Streuobsttag zu einem gelungenen Erlebnis zu machen
  • alles, was hilft, dem WuppApfel-Ziel (1 lokaler/regionaler Apfel pro Tag für alle Wuppertaler) näher zu kommen

Wenn diese Liste abgehakt ist, sehen wir uns am 8.10. auf dem Elisenplatz. 🙂

Auf einen freudigen, aktiven, gemeinsamen Herbst!

Karin Konzelmann

P.S.: Zwei Drittel des Erlöses aus dem Obstverkauf gehen an die Obstproduzenten. Denn nichts dient dem Erhalt der Streuobstwiesen so sehr wie angemessene Bezahlung für gute Ware. Mit dem Rest wird die Durchführung der Veranstaltung ermöglicht, wobei die Arbeit der Helfer ehrenamtlich geleistet wird. Die Musikanten, die schon lange vor der Veranstaltung regelmäßige Proben auf sich nehmen, werden einen kleinen Obulus erhalten. Überschüsse werden reinvestiert. Im vergangenen Jahr wurden sie zum Beispiel für Sortenbestimmungen ausgegeben.

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Gen-Äpfel im europäischen Bioanbau? Der Antrag läuft schon.

Kaum wurde in den USA der erste gentechnisch veränderte Apfel für den Verkauf zugelassen, da geht es auch schon in Europa los. Die schweizerische Forschungsanstalt Agroscope hat im Herbst 2015 beantragt, gentechnisch veränderte Bäume der Apfelsorte Gala-Galaxy im Feldversuch freizusetzen.

In der taz erschien dann auch gleich ein Experteninterview, in dem die entsprechende Technologie, gerade für den Bioanbau, wohlwollend beurteilt wird: “CRISPR hat großes Potenzial”.

Immerhin haben deutsche Fachleute aufgepasst und lassen die gentechnikfreundlichen Behauptungen nicht unwidersprochen. Offene Briefe an taz, Agroscope und den Stiftungsrat des “Forschungsinstituts für den Ökolandbau, Fibl Schweiz” und den Vorstand des “Fibl Deutschland” wurden verfasst.

Aber erfahren auch die Verbraucher in signifikanter Zahl von der aktuellen Entwicklung? Es liegt an uns, uns selbst und andere zu informieren.

 

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Regionales Obst für Menschen in der Stadt – Gelegenheit zum Austausch

Fallobst, aufgelesen von WuppApfelisten

Fallobst, aufgelesen von WuppApfelisten

Wie kommt das Obst aus der Region zu den Menschen in die Stadt? Auf dem Hänger? Vielleicht.

Sie sind herzlich eingeladen, sich am Pläne schmieden zu beteiligen und zwar am

Sonntag, dem 22.11.2015, von 15 bis 18 Uhr im Vereinsheim des Kleingartenvereins Oststadt, Schwabenweg 63.

Es gibt keine Tagesordnung. Jeder kann Ideen, Informationen, Erfahrungen und Wünsche austauschen oder sich informieren über vergangene und zukünftige WuppApfel-Aktionen wie Beteiligung an Veranstaltungen, gemeinschaftliche Ernte- und oder Saftpressaktionen, einen Ende Februar geplanten Veredelungsworkshop, den Stand der Obstsortenerfassung auf Wuppertaler Flächen und und und.

 

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Kein besser Obst in dieser Zeit!

Fallobst 3 Ungespritztes bergisches Streuobst ist das beste Obst, das wir Menschen in unserer Region bekommen können. Auch ohne Bio-Zertifikat wird Streuobst nicht mit Pflanzenschutzchemie behandelt. Die überlegene Widerstandsfähigkeit der alten Obstsorten macht es möglich. Auch in den Sparten Geschmacksvielfalt, Aromaintensität und Gesundheitswirkung toppen sie die Supermarktsware mit Leichtigkeit.
Manche alte Sorte gibt Allergikern die Möglichkeit, wieder einmal einen Apfel zu essen, denn die Stoffe, die das Apfelallergen unterdrücken, wurden ihnen nicht weggezüchtet.

Doch Jahr für Jahr verkommt dieses Obst auf den Wiesen unserer Region. Gleichzeitig haben die Konsumenten beim Einkaufen noch nicht einmal die Möglichkeit, sich fürs heimische Obst zu entscheiden. Es wird ihnen gar nicht erst angeboten.

Daher setzt sich die Initiative WuppApfel seit 2011 dafür ein, dass wieder Beziehungen und Verbindungen entstehen zwischen Wuppertaler Menschen und dem Obst aus dem Umland der Stadt. Dazu organisieren wir Informations-, Verkostungs- und Verkaufsveranstaltungen. 2015 haben wir damit begonnen, in Wuppertal noch erhaltene alte Obstsorten zu ermitteln. Weitere Aktionen wie Ernte- und Verarbeitungseinsätze, Ideen- und Gedankenaustausch bei einem WuppApfelkuchenessen im Winter, Learning-by-gemeinsam-Tuing-Veredelungsworkshop usw. sind geplant.

Wenn auch Sie wieder Zugang zu unserem guten heimischen Obst bekommen möchten, freuen wir uns wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen. Wir freuen uns aber auch, wenn Sie einfach von sich und ihrer unmittelbaren Umgebung ausgehen und dort selbst aktiv werden. Wie weit ist zum Beispiel der nächste Obstbaum von Ihrem Zuhause entfernt? Um welche Sorte handelt es sich? Wird der Baum gepflegt? Wie werden die Früchte verwendet? Kennen Sie einen Bauern, den Sie überreden können, mal wieder seinen alten Hausbaum zu beernten? Können Sie einen Einzelhändler auf die Nachfrage nach unbehandeltem Streuobst aufmerksam machen?

Übrigens: Der Name WuppApfel ist nicht geschützt. Sie können ihn gerne verwenden, wenn Sie ihre Unterstützung für unser Ziel, Wuppertaler Obst und Wuppertaler Menschen miteinander in Verbindung zu bringen, unterstützen. Kochen Sie doch einfach mal ein leckeres Apfelmus und verschenken es mit einem selbst gestalteten Etikett als WuppApfelMus! 🙂

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Herbstliches Obstwiesenfest mit Sammelstelle für bergische Äpfel: 25. Oktober 2015, 11–17 Uhr

Obstwiesenprodukte

Vielerlei Obstwiesenprodukte

Flyer zum Event hier ansehen

Waldpädagogisches Zentrum (WPZ) Burgholz
Friedensstr. 69
Wuppertal-Cronenberg
25. Oktober 2015 · 11–17 Uhr

Am 25. Oktober 2015 gibt es zwei gute Gründe zu feiern:
das 15 jährige Jubiläum des Waldpädagogischen Zentrums
Burgholz und das neunte, zweijährlich im Städtedreieck
stattfindende Herbstliche Obstwiesenfest mit Sammelstelle
für bergische Äpfel.
Das Fest findet auf dem schönen Gelände des WPZ in
Wuppertal-Cronenberg statt, das zu einer festen Institution
in der Wuppertaler waldpädagogischen Bildungslandschaft
geworden ist. Der Anknüpfungspunkt Wald zu dem
Thema Obst liegt dabei auf der Hand, sind doch wildwachsende
Waldrandarten, so z.B. der Holz-Apfel, mit dem
Kultur-Apfel verwandtschaftlich eng verbunden. Da unsere
Kultur-Obstarten wie Apfel, Birne, Pflaume, Quitte und
Kirsche neben Licht zudem – anders als ihre wilden Verwandten
– viel Pflege benötigen, gibt es auf dem Obstwiesenfest
wie gewohnt eine Menge Infos zum Thema Obstbaumpflege.
So können sich auf unserem Doppelfest interessierte
Bürgerinnen und Bürger in schöner Atmosphäre
umfassend zum Thema informieren. Dazu gibt es interessante
Aktions- und Verkaufsstände, Obstbaumschnittdemonstrationen,
Führungen, regionale Speisen und
Getränke sowie ein Rahmenprogramm für die gesamte
Famillie.

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